Ohne Sicherheitsprüfung gelten PV-Anlagen als nicht fachgerecht installiert – auch bei einwandfreier Funktion.Die elektrische Sicherheit von Photovoltaikanlagen muss bei jeder Inbetriebnahme sowie in regelmäßigen Abständen überprüft werden. Nur so lassen sich Fehlerquellen, Gefährdungen und Schäden zuverlässig erkennen und vermeiden.
In diesem Artikel erfahren Sie, welche Sicherheitsprüfungen nach Norm erforderlich sind und wie Sie diese korrekt durchführen: RCD-Test, Isolationsmessung und Schutzleiterprüfung.
Ohne Sicherheitsprüfung gelten PV-Anlagen als nicht fachgerecht installiert, auch bei einwandfreier Funktion.
RCDs (Residual Current Devices) dienen dem Personenschutz. Sie müssen bei netzseitigen AC-Schutzeinrichtungen auf folgende Punkte geprüft werden:
Dazu verwenden Sie entweder ein Multifunktionstester oder eine RCD-Prüfbox.
Tipp: Bei PV-Anlagen mit Trafo sind RCDs meist Typ A ausreichend, bei trafolosen Systemen eventuell Typ B oder B+ notwendig.
Die Isolationsmessung prüft, ob zwischen aktiven Gleichstromleitungen und Erdpotenzial eine ausreichend hohe elektrische Trennung besteht.
Ablauf:
Fehlerquellen:
Nur wer PV-Anlagen regelmäßig und normgerecht prüft, schützt Menschen, Werte und sich selbst.Die Rpe-Messung stellt sicher, dass alle metallischen Gehäuse, Gestelle und Trägerelemente korrekt geerdet sind.
Unzureichende Erdung kann im Fehlerfall zu gefährlicher Berührungsspannung führen.
Sicherheitsprüfungen erfordern PV-taugliche Messgeräte wie zum Beispiel:
Tipp: Achten Sie auf Schutzklasse CAT III/IV und automatische Spannungsabschaltung.
Alle Sicherheitsprüfungen müssen schriftlich dokumentiert werden.Digitale Tools wie SolarCerts oder PV:Sync Mobile helfen bei automatisierter Dokumentation.
Nur wer PV-Anlagen regelmäßig und normgerecht prüft, schützt Menschen, Werte und sich selbst. Die Sicherheitsprüfung ist keine Kür, sie ist Pflicht.
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