Die Medical Device Regulation (MDR) und die Medizinprodukte-Betreiberverordnung (MPBetreibV) bilden wesentliche regulatorische Grundlagen für Medizinprodukte. Während die MDR den europäischen Rahmen für Sicherheit, Leistungsfähigkeit und regulatorische Konformität über den gesamten Lebenszyklus definiert, regelt die MPBetreibV den sicheren Betrieb und die Anwendung von Medizinprodukten in Deutschland.
Die europäische MDR (Medical Device Regulation) spielt eine zentrale Rolle bei den Betreiberpflichten, da sie den übergeordneten gesetzlichen Rahmen für die Sicherheit, Leistungsfähigkeit und regulatorische Konformität von Medizinprodukten über deren gesamten Lebenszyklus definiert.
Die Medical Device Regulation (MDR) bildet seit 2021 den regulatorischen Rahmen für Medizinprodukte innerhalb der Europäischen Union. Ziel der Verordnung ist die Erhöhung der Patientensicherheit sowie eine europaweit einheitliche Marktüberwachung. Die MDR stellt umfangreiche Anforderungen an Hersteller hinsichtlich Risikomanagement, klinischer Bewertung, technischer Dokumentation, Rückverfolgbarkeit (UDI), Post-Market Surveillance sowie Vigilanz. Die Einhaltung harmonisierter Normen wie ISO 13485, ISO 14971 oder IEC 60601 unterstützt den Nachweis der Konformität mit den grundlegenden Sicherheits- und Leistungsanforderungen der MDR.
Zusammenspiel von MDR und MPBetreibV bei Medizinprodukten (Bild: KI generiert)Die Medizinprodukte-Betreiberverordnung (MPBetreibV) regelt den sicheren Betrieb und die Anwendung von Medizinprodukten in Deutschland. Sie richtet sich insbesondere an Betreiber von Krankenhäusern, Arztpraxen und Pflegeeinrichtungen.
Die Verordnung fordert unter anderem:
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